Aktuelle qualitative Platzbedarf-Studie von Gallup: 51% brauchen für ihr Wohlbefinden „ausreichend Platz zum Wohnen“

Nach Ergebnissen der Studie ist die Wohnung – nach Ruhe und Gesundheit – die wichtigste Voraussetzung, um sich wohl zu fühlen. Und wenn es um ihre Wohnqualität geht, ist für die Großstädter, in diesem Fall für die Einwohner Wiens, der Faktor Platz entscheidend. Jeder Fünfte allerdings braucht mehr Platz. Ein Grund dafür: 38% der Befragten trennen sich nur schwer von Sachen für die sie keinen Platz mehr haben.

„Ein gemütliches Zuhause und dabei ausreichend Platz zum Wohnen ist nach den Faktoren Stressfreiheit und Gesundheit für die Wiener entscheidend für ihr Wohlbefinden“, so interpretiert Martin Gerhardus, geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace‐SelfStorage, die neue qualitative Platzbedarf‐Studie vom Gallup Institut. Im Juni dieses Jahres wurden die Wiener im Rahmen der von MyPlace‐SelfStorage in Auftrag gegebenen Studie in persönlichen Interviews nach den für sie wichtigsten Kriterien, um sich im Leben rundum wohl zu fühlen, befragt.

„Ziel der qualitativen Forschung ist es, die Wirklichkeit anhand der subjektiven Sicht der relevanten Gesprächspersonen abzubilden. Eine qualitative Studie zeichnet sich durch größere Offenheit und Flexibilität aus, wodurch man einen tieferen Informationsgehalt der Ergebnisse erreicht, ohne allerdings repräsentative und zahlenmäßige Aussagen machen zu können.“, so Roswitha Hasslinger, Geschäftsführerin bei Dr. Karmasin Marktforschung‐Österreichisches Gallupinstitut.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie kurz zusammengefasst:

 

‐ 22% der Befragten brauchen ein gemütliches Zuhause, um sich rundum wohl zu fühlen. Hier kommt die Aussage „schöne Wohnung/gemütliches Zuhause“ gleich an dritter Stelle nach „Stressfreiheit“ und „Gesundheit“.

‐ 51% sehen den Faktor „ausreichend Platz zum Wohnen“ als sehr wichtigen Faktor für das Wohlbefinden an.

‐ 43% der Befragten sehen sich in der Wohlbefinden‐Situation in einem Raum.

Nach der Beschaffenheit dieses Raumes befragt, geben 72% der Interviewten an, dass der Raum sehr groß sein sollte.

‐ Auf die Frage nach der „idealen Wohnung“ antworten 48% der Befragten, sie sollte hell und freundlich sein und 44% geben an, die „ideale Wohnung“ sollte „viel Platz haben und geräumig sein“. Im Durchschnitt der Wunschvorstellungen hat die „ideale Wohnung“ 4,1 Räume. Gleichzeitig ergibt sich aus den Antworten, dass die Befragten in der Realität im Durchschnitt über 3,4 Räume verfügen. Für 59% der Befragten steht der Abstellraum, abgesehen von WC/Bad/Küche und nach Schlafzimmer, Wohnzimmer und Vorraum, gleich an vierter Stelle in der Bedeutung der Räume in der „idealen Wohnung“. Aber nur 46% der Befragten verfügen tatsächlich über einen Abstellraum.

‐ Für 79% der Befragten hat die Größe des privaten Wohnraumes einen großen bis sehr großen Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden. Auch 79% geben gleichzeitig an, die Größe ihres privaten Wohnbereiches sei für sie gerade richtig.

‐ 60% der Befragten geben an, eher viel bis sehr viel Zeit ihrer Freizeit in ihrer Wohnung zu verbringen.

‐ 20% der Befragten sind mit ihrer Wohnsituation eher unzufrieden, die meisten davon weil ihre Wohnung zu klein ist bzw. weil sie zu wenig Platz haben.

‐ 26% der Befragten planen Maßnahmen, um die Wohnungszufriedenheit zu erhöhen, die meisten durch Übersiedlung in eine größere Wohnung.

 

Martin Gerhardus von MyPlace‐SelfStorage, dem größten privaten Lagerraumanbieter im deutschen Sprachraum, der sich seit genau 10 Jahren mit der Lösung von Platzproblemen für die unterschiedlichsten Kundengruppen (junge Familien, Sammler, Sportler, Umzieher, Renovierer, etc.) beschäftigt, sieht sich darin bestätigt, dass das PLATZ ein zentrales Thema für unsere Gesellschaft darstellt. Auch am Erfolg seiner Firma (innerhalb von 10 Jahren von 0 auf 31 Standorte in Österreich, Deutschland und der Schweiz) lässt sich eine gesellschaftliche Entwicklung ableiten: „Selbst wenn die Kunden sehr unterschiedliche Beweggründe haben, wieso sie ihren Besitz einlagern, ist dennoch ersichtlich, dass es sich auch um Veränderungen in individuellen Lebenswelten und einen zum Teil neuen Umgang mit persönlichem Hab und Gut handelt.“, so Gerhardus, der sich dafür einsetzen will, das Thema „Platz als entscheidendes Kriterium für Wohlbefinden“ im gesellschaftlichen Diskurs sichtbarer zu machen.