Neues „Hotel für Dinge“ in der Bodenseestraße

MyPlace-SelfStorage plant neue Filiale im Münchner Westen

Ob Minimalismus-Trend oder steigende Mietpreise – in München herrscht Platzmangel und Stauraum wird zum Luxusgut. Wir besitzen heute so viele Dinge wie noch nie zuvor in der Geschichte und haben keinen Platz dafür. Seit einigen Jahren werden daher Selfstorage-Häuser immer beliebter. Sie bieten flexibel mietbare Lagerabteile, in denen das Hab und Gut sicher und trocken verwahrt werden kann. MyPlace-SelfStorage, der Marktführer im deutschsprachigen Raum, betreibt aktuell sechs Filialen in München. 2018 eröffnet das Unternehmen ein weiteres Haus in Neuaubing und bietet den Münchnern damit noch mehr Platz für ihre Schätze und Geschichten.

Minimalismus liegt im Trend. Zwischen Konsum und Überfluss suchen viele Menschen wieder nach den wirklich wichtigen Dingen. Hinzu kommen die immer weiter steigenden Mietpreise in den Großstädten. Immer mehr Münchner entscheiden sich daher für eines der modernen Mini-Apartments, die praktisch und günstig sind. Da stellt sich schnell die Frage: Wohin mit den Dingen, die einem wichtig sind, obwohl man sie nicht wirklich braucht? MyPlace-SelfStorage bietet in seinen sechs Münchner Filialen in Berg am Laim, Laim, Giesing, Forstenried, Schwabing Nord und Moosach rund 6.000 flexibel mietbare Lagerabteile. Auf 48.000 m² Fläche können die Münchner ihre großen und kleinen Schätze unterbringen. Derzeit entsteht in der Bodenseestraße 165 in München-Neuaubing eine weitere Filiale. Ab dem kommenden Jahr stehen dann etwa 1.000 weitere Lagerabteile zur Verfügung.

Selfstorage als Teil des modernen Großstadtlebens

„Unser Ziel ist es, das Filialnetz so auszubauen, dass die Bewohner der MyPlace-Regionen innerhalb von zehn Autominuten eines unserer Häuser erreichen können“, erklärt Martin Gerhardus, geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace. „An einigen Standorten haben wir auch andere Mieter, wie zum Beispiel Supermärkte oder Cafés im Haus. Damit werden unsere Lagergebäude in das moderne Stadtleben integriert. Der Weg zum Lager soll kein Umweg, sondern Teil der alltäglichen Besorgungen sein.“

Als „Hotel[s] für Dinge, die vorübergehend einen anderen Platz brauchen“ beschreibt Martin Gerhardus seine Lagerhäuser. Sie bieten eine Lösung für das ansteigende Platzproblem unserer Gesellschaft: „Neben ganzen Wohnungseinrichtungen oder Sportgeräten von privaten Mietern lagert bei uns auch das Equipment einer Münchner Volleyballmannschaft, die in den städtischen Sporthallen keinen Platz für ihre Ausrüstung hat“, so Andreas Eichinger, Verantwortlicher für die MyPlace-Standorte im süddeutschen Raum. Doch die Gründe für die Nutzung sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der MyPlace-Kunden: Auch wer für einige Zeit ins Ausland geht oder mit dem Partner zusammenzieht, findet in seinem persönlichen „Keller außer Haus“ ausreichend Platz zum Lagern.

Die Nachfrage nach Selfstorage-Angeboten wächst immer weiter

Im gesamten deutschsprachigen Raum nutzen aktuell etwa 26.500 MyPlace-Kunden an 41 Standorten eines der über 36.000 Lagerabteile auf einer Gesamtfläche von über 340.000 m². Jeden Monat werden etwa 1.000 m² Lagerfläche zusätzlich vermietet. Auch für die kommenden Jahre erwartet das Unternehmen eine steigende Nachfrage nach flexiblen Lagermöglichkeiten und investiert rund 75 Mio. Euro in den Ausbau seines Filial-Netzes. Derzeit befinden sich acht Filialen in Berlin (4), Mainz (1), Offenbach (1), Leipzig (1) und München (1) in Bau beziehungsweise in Planung.

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