Neujahrsvorsatz „Ausmisten“ – Selfstorage bringt Platz ins Leben

Pünktlich zum Jahreswechsel beginnt auch wieder die Zeit der Neujahrsvorsätze: Endlich wieder Ordnung in der Wohnung schaffen und ausmisten. Raus mit allem, was nicht mehr benötigt wird. Doch ganz so einfach ist es oft nicht. Wohin mit all den Dingen, die zum Wegwerfen zu schade sind und an denen das Herz hängt? Selfstorage-Anbieter helfen ihren Kunden, mehr Platz in ihr Leben zu bringen und vermieten individuell maßgeschneiderte Lagerabteile. MyPlace-SelfStorage, Marktführer im deutschsprachigen Raum, betreibt derzeit 38 Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Platzmangel ist ein Problem, das sich weiter zuspitzt. Vor sieben Jahren haben in einer von MyPlace in Auftrag gegebenen Studie noch rund 26 Prozent der Befragten angegeben, über nicht ausreichend Stauraum zu verfügen. 2015 lag der Anteil schon bei 35 Prozent (s. Infografik unten). Und wer kennt nicht folgende Szenarien, die den Alltag erschweren? Zum zehnten Mal fällt die Plastikschüssel aus dem überfüllten Küchenregal, der Kleiderschrank mit Winter‐ und Sommersachen platzt aus allen Nähten und die Wohnung ist mit viel zu vielen Möbeln zugestellt. Zum Jahreswechsel lauten die Neujahrsvorsätze dann: Aufräumen, Platz schaffen, Ausmisten! Doch oftmals ist das gar nicht so leicht: Jedem Dritten fällt es schwer, sich von Dingen zu trennen, die zuhause eigentlich keinen Platz mehr haben. Auch funktional intakte Gegenstände, wie der zu klein gewordene Kühlschrank oder die alte Waschmaschine, will niemand nur aus Platzgründen wegwerfen. Und der Keller kommt zum Unterstellen häufig auch nicht in Frage: die Räume sind oft schwer zugänglich, feucht und schmutzig.

Selfstorage: der „Keller außer Haus“

Sogenannte Selfstorage-Häuser bieten flexibel mietbare Lagerabteile, in denen Hab und Gut sicher und trocken verwahrt werden kann. Die insgesamt rund 34.000 Selfstorage-Abteile bei MyPlace-SelfStorage bieten über 300.000 Quadratmeter Lagerfläche und damit viel Platz für alte Möbel, Akten, Sammlungen oder Erbstücke. Als „Hotel für Dinge, die vorübergehend einen anderen Platz brauchen“ beschreibt Martin Gerhardus, geschäftsführender Gesellschafter von MyPlace, die Dienstleistung seines Unternehmens. Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Mieter vor allem Autozubehör, Möbel, alte Kleidung und Kindersachen in ihren Abteilen aufbewahren.

Die Soziologie des Lagerns: Ich lagere, also bin ich

Die Auslagerung persönlicher Gegenstände erfüllt auch eine emotionale Funktion. Der Besitz von Gegenständen ist in unserer Zeit längst einem rationalen Grund entwachsen. Dinge definieren uns, so etwa der alte Bauernschrank, der die Geschichte der eigenen Herkunft erzählt. Die Lebensstile der Konsum- und Erlebnisgesellschaft machen es notwendig, Platz für Gegenstände zu schaffen, die für unseren regulären Tagesablauf keine Rolle spielen. Das Snowboard, die Tauchausrüstung oder die sorgfältig aufgebaute Playmobilsammlung eines 40-Jährigen sind heutzutage nicht nur Hobbys, sondern Symbole, die das Image oder die Persönlichkeit definieren. Mit dem Auslagern von Gegenständen in ein Selfstorage-Abteil gewinnt man nicht nur Platz, sondern auch Zeit: Die Soziologin Carmen Keckeis erläutert in ihrer Diplomarbeit zum Phänomen Selfstorage, dass die Mieter mit der Nutzung eines Lagerabteils „erst später über den Verbleib persönlicher Objekte entscheiden müssen.“

 

Download Pressemitteilung (pdf)

Download Infografik (pdf)

Download Infografik (jpg)