Reduzieren auf das Wesentliche – Minimalismus regt Diskussionen an

Der Weblog Platzprofessor ist Informations- und Austauschplattform rund um „Platz und Raum“

Die voranschreitende Urbanisierung, der Wohnungsmangel in den Großstädten und der demographische Wandel bringen neue Lebensformen hervor. Als Plattform rund um das Thema „Platz und Raum“ thematisiert der Weblog Platzprofessor mitunter auch den aktuellen Trend zum Minimalismus, bei dem versucht wird mit möglichst wenig auszukommen um Platz im Kopf und den eigenen vier Wänden zu schaffen. WissenschaftlerInnen sämtlicher Fachrichtungen, die sich in irgendeiner Form mit dem Thema "Platz" beschäftigen, haben bereits viele ihrer Forschungsergebnissen, Meinungen und Wissensvorräte auf dem Platzprofessor geteilt und regen zu Austausch und Diskussion an. Mit Link-Tipps, Interviews und Expertenbeiträgen ist der Platzprofessor Informationsplattform, Forum und stetiger Beobachter zugleich. Im November fand der Relaunch ins neue Design statt.

Die Städte werden immer voller, die Wohnungen kleiner. Dennoch häufen viele Menschen immer mehr Dinge an. Als Gegenmodell zur Konsumgesellschaft widmen sich viele derzeit einem minimalistischen Lebensstil. Doch warum fällt es manchmal so schwer, sich von Dingen zu trennen? Antworten auf diese und andere Fragen bietet der Weblog: Eine Berlinerin berichtet im Interview von ihren Erfahrungen während ihres Shopstopyears – ein Jahr lang ohne Klamottenshopping. Der Beitrag „Über fürstliches Aufräumen und Sammelwut“ erklärt, warum das Sammeln in der Natur des Menschen liegt und diverse Link-Tipps zeigen, wie Wohnen auf engstem Raum in sogenannten Minihäusern funktionieren kann. Darüber hinaus finden auch Themen wie Platzmangel in den Städten oder die kreative Raumnutzung dort Platz.

Der Weblog regt seit nunmehr sieben Jahren die Diskussion zum Thema „Platz und Raum“ in all seinen Dimensionen an. „Mit dem Platzprofessor geben wir zum einen die nötige Plattform für den interdisziplinären Austausch zum Thema ‚Platz und Raum‘. Zum anderen lassen wir dadurch Ideen für neue Projekte entstehen “, erläutert Martin Gerhardus, Geschäftsführer von MyPlace-SelfStorage und Mit-Initiator des Platzprofessors, das Konzept. Mehr als 100 Beiträge in Form von wissenschaftlichen Arbeiten, Erfahrungsberichten, Link- und Lese-Tipps sowie Gastbeiträgen von Soziologen, Architekten oder Künstlern beschäftigen sich bereits mit den Themen „Wohnen und Leben“, „Dinge und Lagern“ oder „Stadt und Architektur“. Der Weblog erscheint nach seinem Relaunch nun zudem in einem neuen und modernen Design.

Jeder nimmt Platz ein – Der Mitmach-Blog

„Platz und Raum“ ist ein Thema, das jeden betrifft und mit dem sich jeder auseinandersetzt. Denn jeder nimmt Raum ein, ganz gleich ob im Privaten oder im öffentlichen Raum – einen Platz im Bus, ein Zimmer in der Wohnung oder sogar einen Platz im Herzen. Gedanken, Geschichten, spannende Artikel oder auch Interviews werden auf dem Weblog veröffentlicht. Auch Studierende oder Architekturinteressierte finden auf dem Blog rund um „Platz und Raum“ neue Ideen und Inspirationen für Abschlussarbeiten oder Projekte; sie erhalten Unterstützung bei der Themenwahl und Zugang zu forschungsrelevanten Daten aus der Praxis.

So vielseitig die Themen, so unterschiedlich sind auch die Autoren dieser Plattform. Denn jeder kann seine Beiträge an die Redaktion senden, die nach kurzer Überprüfung online gestellt werden. Ein Mitmach-Blog, der die Wissenschaft mit der Gesellschaft verbindet, Diskussionen anregt und in den Köpfen der Leser Raum für neue Ideen schafft.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.myplace.at/platzprofessor und www.myplace.at